Der Herausforderer von Ilse Dölle steht fest.

FREIE WÄHLER SETZEN AUF MICHAEL SCHÖLKOPF

ECKENTAL (enz) – Im März 2020 finden in Bayern die nächsten Kommunalwahlen statt. Geht es nach den Freien Wählern, dann wird es in Eckental einen Machtwechsel geben. Erreichen will diesen will Michael Schölkopf mit einer jungen, starken Liste, welche er als Bürgermeisterkandidat anführen wird. Auch aus dem Landkreis hat er dabei die Rückendeckung.

Gut sieben Monate sind es noch, dann wir im Landkreis Erlangen-Höchstadt wieder gewählt. Doch schon jetzt befinden sich die regionalen Gruppierungen im Wahlkampfmodus. Viele Kandidaten sind bereits nominiert, verschiedene Listen zumindest vorbereitet. „Eine wichtige Frage ist dabei immer, wer als Bürgermeisterkandidat ins Rennen geht“, weiß Michael Schölkopf. Kein Wunder, sind das Wahlprogramm eines Bürgermeisterkandidaten und einer Gemeinderatsliste doch eng miteinander verwoben. „Da muss die Chemie stimmen. Schließlich will ein ehrlicher Kommunalpolitiker nicht nur die Wahlkampfmonate intensiv mit dem Spitzenkandidaten verbringen. Ziel ist es, über sechs Jahre gemeinsam die Zukunft der Heimatgemeinde zu gestalten.“

Vielerorts stellt dies sogar etablierte Parteien vor große Probleme. „In ganz Mittelfranken werden diesmal über Parteigrenzen hinweg noch Kandidaten für Bürgermeisterämter und Listen gesucht“, weiß Christian Enz. Der ehemalige Landtagskandidat sitzt im Bezirksvorstand und hat einen guten Überblick. „Schwierig wird es immer dort, wo vergessen wird rechtzeitig eine neue Generation Aktiver aufzubauen.“ Anders die Situation in Eckental. Schon vor 6 Jahren wählten die Freien Wähler mit Michael Schölkopf einen Nachwuchspolitiker in die erste Reihe. „Als Enkel von Dr. Rolf Filler bin ich quasi in der Eckentaler Kommunalpolitik aufgewachsen“, sagt der 36-jährige. „Trotzdem war es eine große Aufgabe für mich, so früh politische Verantwortung zu übernehmen.“ Zumal der FW-Ortsverband nach dem Verlust des Bürgermeisteramtes und einiger Gemeinderatsmandate einer neuen Ausrichtung bedurfte. Unauffällig und mit viel Fingerspitzengefühl hat Schölkopf diese in den letzten Jahren vorangetrieben. „Hier sitzen inzwischen alle Generationen freundschaftlich an einem Tisch und stecken ihre ganze Energie in die politische Arbeit“, freut sich Regina Dukart. „Ein solches Team aus kompetenten Köpfen und dem Willen zur Gestaltung unterstütze ich gerne“, betont die Landratskandidatin.

Mit Freude haben Dukart und ihre Kollegen im Kreisvorstand deshalb auch die Bereitschaft Schölkopfs aufgenommen, bei der kommenden Kommunalwahl als Bürgermeisterkandidat anzutreten. „Natürlich bin ich mir im Klaren, dass es nicht einfach ist gegen eine Amtsinhaberin zu gewinnen“, sagt Schölkopf. Aber er spürt eine gesellschaftliche Verpflichtung. Denn die letzten sechs Jahre habe das Rathaus noch von den weitsichtigen Weichenstellungen des FW-Altbürgermeisters Wilfried Glässer und seiner Fraktion gelebt. „Diese Substanz ist nun aufgebraucht. Jetzt muss richtig gearbeitet werden, soll die Zukunft der Gemeinde nicht verspielt werden“, ist Schölkopf überzeugt. Nach reiflicher Überlegung und in enger Abstimmung mit Ehefrau Sabrina erklärte sich Schölkopf deshalb bereit, die ihm vom Gesamtvorstand angetragene Spitzenkandidatur zu übernehmen. Am Montagabend stellte er sich schließlich dem Votum seiner Mitglieder. Diese nominierten ihren Vorsitzenden im Feuerwehrhaus Frohnhof mit überwältigender Mehrheit zum Herausforderer von Ilse Dölle.

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